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Wie Alles begann

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Die Ski-Abteilung des SC Vierkirchen wurde bereits 1974 gegründet, die von Kammerberg vier Jahre später, es sollten jedoch noch viele Jahre bis zum ersten Kurs vergehen. Anfangs beschränkte man sich darauf, Busfahrten in Skigebiete zu organisieren. Das Interesse ließ im Laufe der Zeit nach, schließlich wurde es sogar schwierig, genug Wintersportler zu finden, um einen Bus zu füllen. Für den Fortbestand der Abteilungen war es extrem wichtig mit den Kursen zu beginnen.

Fred Pickl aus Vierkirchen schloss im Januar 1992 seine Skilehrer-Grundstufenausbildung ab und bot dann zunächst als Einzelkämpfer betreutes Fahren an. Heute würde man Skiguiding sagen. Ein paar Tipps und Tricks, und als Aufwandsentschädigung gab es einen Schnaps und eine Brotzeit, aber nur wenn er seine Sache gut gemacht hat.

Im nächsten Winter ließen sich Stefan Aigner und Herbert Mayer zum Skilehrer ausbilden. Der Zeitplan war eng: Am 15. Januar 1993 bestanden sie die Grundstufen-Prüfung, und am 16. Januar begann beim SC Vierkirchen der erste richtige Skikursbetrieb. Die 20 Teilnehmer, aufgeteilt in drei Leistungsgruppen, waren durchwegs älter. Scheinbar wollten die Erwachsenen erst mal sehen was wir so drauf haben, bevor sie uns ihre Kinder anvertrauten. Das Vierkirchner Trio überzeugte. Im kommenden Jahr fanden die ersten Kinder-Skikurse statt. Inzwischen waren es schon sechs Übungsleiter, denn die Wortmann-Brüder Manuel und Stefan sowie Martin Aigner waren dazu gestoßen.

Im Januar 1995 gab mit Angelika Mayer erstmals eine Frau Skikurse und 1996 mit Sepp Reindl und Ralf Behrends zwei Kammerberger an.

Somit war die Skischulgemeinschaft geboren.

Unter der Leitung von Herbert Mayer und Sepp Reindl wuchs die Skischule heran. Ein weiterer Meilenstein in unserer Historie war die offizielle Ernennung  zur DSV-Skischule. Ständige Weiterbildungen und Leistungskontrollen stellen die Qualität einer DSV Skischule sicher und wir sind stolz, den Skitty, das Wappentier des DSV, auf unseren Jacken zu tragen.

Seit 2005/2006 haben wir auch Snowboardkurse im Angebot. Anfangs musste man sich die Lehrer noch ausleihen. Mit Susanne Schlegel, Michael Schwindl und Steff Hermann hat Vierkirchen-Kammerberg nun schon drei eigene Kräfte, die ihre Arbeit unter das Motto stellen: „Bist du auch der Meinung, dass zwei Bretter eins zu viel sind?“

In der 20. Saison der Skischulegemeinschaft leiten schon seit vielen Jahren Andreas Zandt und Stefan Aigner die Skischule und sind mächtig stolz auf ein fantastisches Team von 20 Ski- und Snowboardlehrern sowie 10 Jugendlichen in der Fördergruppe.

Regelmäßig fährt die Skischule mit ca. 90 Kursteilnehmer in 14 Gruppen mit drei bis vier  Bussen in die Skigebiete. Rekord waren über 190 Teilnehmer am Tag des Kurs-Abschlussrennens 2014, welches sich viele Eltern der Kurskinder nicht entgehen lassen wollten.

Seit der Aufnahme des Skischulbetrieb hat sich viel getan. Der taillierte Ski hat den Skisport verändert. Und das veränderte Material wirkte sich massiv auf die Kursinhalte aus. Vor 20 Jahren ist man fast noch Arlberg-Schule gefahren, mit extrem langen Skiern und enger Beinstellung. Längen von über zwei Metern waren keine Seltenheit, heute reichen den meisten Skifahren 1,60 Meter Länge. Taillierte Ski erleichtern das Drehen, ermöglichen viel engere Radien und einen besseren Kantengriff. Der Aha-Effekt kommt wesentlich früher.

Eine Regel stimmt jedoch immer noch: „Sich selbst das Skifahren beizubringen hat vor zu Beginn des Skischulbetriebs schon nicht richtig funktioniert und funktioniert heute erst recht nicht mehr.“

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